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Brustdiagnostik

Die Erkrankungen der weiblichen Brust nehmen in den westlichen Industrienationen kontinuierlich zu. So erkrankt heute etwa jede neunte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, wobei der erste Häufigkeitsgipfel bereits im 35.,der zweite im 65. Lebensjahr liegt. Trotz jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung immer neuer Medikamente konnte die stadienadaptierte Sterblichkeit innerhalb der letzten 100 (!) Jahre nicht signifikant reduziert werden, so daß Brustkrebs nach wie vor die häufigste weibliche Krebstodesursache ist.  Immer noch betrifft der Großteil aller Brustkrebserkrankungen Frauen, welche keine familiäre Vorbelastung haben.

Die Prognose ist eng mit dem Erkrankungsstadium verbunden:

Im Stadium der Tastbarkeit hat der Tumor bereits in 70% aller Fälle Zellen ins Blut gestreut (metastasiert). Daher wird in so vielen Fällen eine systemische (Chemo-) Therapie empfohlen.

Einziger Lichtblick: Die Überlebenswahrscheinlichkeit beträgt bis zu 95%, wenn die Erkrankung sehr früh, d.h. im Bereich weniger Millimeter, entdeckt wird, das heißt aber auch lange vor ihrer Tastbarkeit. 

 

Eine derartige Früh(est)-Erkennung ist nur durch die Anwendung bildgebender Verfahren möglich. Hierbei ist die Mammasonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust) bei Nutzung geeigneter Geräte durch einen erfahrenen Arzt insbesondere bei dichtem Drüsengewebe der Röntgendarstellung (Mammographie) hinsichtlich Treffsicherheit und Unschädlichkeit oft weit überlegen.

 

Somit ist die regelmäßige Ultraschalluntersuchung der Brust ein wichtiger Bestandteil Ihrer persönlichen Vorsorge.

 

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